15. Februar 2026 / Aus der Welt

13-Jährige stirbt bei Rodelunfall - Mitschülerin verletzt

Eine Schülergruppe aus München verbringt Zeit in den österreichischen Bergen. Zwei 13-jährige Mädchen kommen bei einem Rodelausflug von der Piste ab. Der Unfall endet tragisch.

Die 13-Jährige war mit einer Schülergruppe in Österreich. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 15. Februar 2026 um 12:36 Uhr

Während eines Skilagers einer Münchner Schule in Österreich ist eine 13-Jährige nach einem schweren Rodelunfall gestorben. Das teilte die Polizei in Salzburg mit. Eine gleichaltrige Schülerin wurde bei dem Unglück im Skigebiet Rauris ebenfalls schwer verletzt. Ihr Zustand ist nach Angaben der Klinik, in der sie behandelt wird, mittlerweile stabil. Zuvor hatte die Mediengruppe «Münchner Merkur/tz» über den Todesfall berichtet.

Die Schülergruppe war am Donnerstagvormittag auf der Rodelbahn Kreuzboden bei Rauris unterwegs. Die beiden 13-Jährigen fuhren gemeinsam auf einem Rodelschlitten, wie eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur dpa am Sonntag berichtete. 

16-Meter-Sturz in den Wald

Die beiden kamen nach Angaben der Polizei von der Piste ab und prallten gegen einen Baum. Eines der Mädchen sei etwa 16 Meter tief über steiles Gelände im Wald abgestürzt, hieß es. Die Schülerin wurde mit einem Helikopter in die Universitätsklinik Salzburg geflogen, wo sie an ihren schweren Verletzungen starb.

Die andere 13-Jährige wurde direkt an der Unfallstelle von Ersthelfern versorgt und dann nach Schwarzach geflogen. Im Kardinal Schwarzenberg Klinikum sei sie zunächst auf einer Intensivstation behandelt worden, sagte ein Krankenhaus-Sprecher der dpa. Mittlerweile sei sie in stabilem Zustand und auf eine Normalstation verlegt worden, sagte er am Samstag. 

Schülerinnen trugen Helme

Die Schülerinnen trugen laut Polizei Helme. Die Rodelbahn verlaufe getrennt von den Skipisten, sagte die Sprecherin. Wie es zu dem Unfall kam, war vorerst unklar. Die österreichische Alpinpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die Befragung der Mitschüler und Lehrer sei noch nicht abgeschlossen, so die Polizeisprecherin.

Pro Jahr werden in Österreich rund 280 Menschen in Rodelunfälle verwickelt, wie eine Statistik des Kuratoriums für alpine Sicherheit zeigt. Diese Daten, die sich auf den Zeitraum 2015 bis 2024 beziehen, umfassen Tote, Verletzte und Unverletzte. In dieser Zeit starben demnach jährlich im Schnitt zwei Menschen beim Rodeln.


Bildnachweis: © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
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