Ermittler haben in einem Massengrab in Zentralmexiko 32 Leichen entdeckt. 15 Tote seien bereits identifiziert worden, teilte die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Guanajuato mit. Einem Bericht der Zeitung «Milenio» zufolge handelt es sich um den größten Leichenfund in Guanajuato seit fünf Jahren. Die Toten wurden auf einem Grundstück in der Ortschaft La Calera nahe der Stadt Irapuato gefunden. Der Hintergrund war zunächst unklar. Guanajuato ist ein wichtiger Industriestandort, der bis vor wenigen Jahren als relativ sicher galt. Aufgrund der Gewalt der Drogenkartelle gehört der Bundesstaat mittlerweile allerdings zu den gefährlichsten in Mexiko. In dem lateinamerikanischen Land gelten nach offiziellen Angaben mehr als 124.000 Menschen als vermisst. Viele von ihnen dürften von Verbrechersyndikaten verschleppt und ermordet worden sein.
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32 Leichen in Massengrab in Mexiko entdeckt
In dem lateinamerikanischen Land werden über 100.000 Menschen vermisst. Viele dürften Opfer der Drogenkartelle geworden sein. Die Kriminellen töten ihre Gegner und verscharren sie in Massengräbern.
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