Die Crew der Mondmission «Artemis 2» hat sich persönlich bei den Ingenieuren in Deutschland und Europa bedankt. Der Arbeit der Ingenieure habe man sein Leben anvertraut, sagte der US-Amerikaner Victor Glover bei einem Besuch bei Airbus in Bremen. Sein US-Kollege Reid Wiseman sagte: «Wir haben diese Mission gemacht und sind gesund zurückgekehrt», das zeige eindrucksvoll, was alle hier geleistet hätten. Das wichtigste sei eine sichere Rückkehr zurück nach Hause zu den Familien gewesen. «Sie haben das möglich gemacht», sagte Wiseman und bedankte sich im Namen der Crew «aus tiefstem Herzen». Die Astronauten der «Artemis»-Mondmissionen reisen an Bord einer «Orion»-Kapsel. Das dort angedockte Servicemodul ESM (European Service Module) für die Versorgung mit Sauerstoff, Wasser, Strom und für den Antrieb der Raumkapsel wird im Bremer Airbus-Werk gebaut. Wiseman und Glover hatten gemeinsam mit US-Astronautin Christina Koch und dem Kanadier Jeremy Hansen im April die Mondmission «Artemis 2» erfolgreich absolviert. Die vier Astronauten hatten dabei den Mond einmal umrundet und entfernten sich weiter von der Erde als je ein Mensch zuvor. Erstmals seit mehr als 50 Jahren waren wieder Menschen in der Nähe des Mondes. Es war der erste bemannte Flug zum Erdtrabanten seit «Apollo 17» im Jahr 1972.
Bildnachweis: © Carmen Jaspersen/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Artemis-Crew dankt europäischen Ingenieuren
Im April begeisterte die «Artemis 2»-Crew die Welt. Die vier Astronauten machen einen Stopp in Deutschland und bedanken sich - ohne europäische Technik hätte der Flug um den Mond nicht stattgefunden.
Meistgelesene Artikel
Giftige Gase im Hotelpool: Mehr als 60 Gäste, darunter Kinder und Senioren, landen nach dem Schwimmen in der Klinik. Wie konnte das passieren?
Vor einem Jahr verunglückte die Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier im Karakorum-Gebirge. Familie und Freunde begehen den Todestag in aller Stille - in Erinnerung an Dahlmeiers Lebensfreude.
Tagsüber wird beim Christopher Street Day ausgelassen gefeiert, am Abend gibt es bei einem Angriff eine Tote und viele Verletzte. Was bisher über den mutmaßlichen Täter bekannt ist.
Neueste Artikel
- 12. August 2026
Mindestens 44 Tote bei Bootsunglück in Simbabwe
Eine überfüllte Fähre kentert auf dem Karibasee in Simbabwe. Mindestens 44 Menschen sterben. Die Suche nach Überlebenden läuft weiter.
- 12. August 2026
Lava-Spektakel, aber Reisechaos: Ätna legt Catania lahm
Der Ätna kommt nicht zur Ruhe und der Flughafen Catania bleibt dicht: Für zahlreiche Urlauber wird das spektakuläre Naturschauspiel zum Alptraum. Lange Schlangen und gestrichene Flüge sind die Folge.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. August 2026
Mindestens 44 Tote bei Bootsunglück in Simbabwe
Eine überfüllte Fähre kentert auf dem Karibasee in Simbabwe. Mindestens 44 Menschen sterben. Die Suche nach Überlebenden läuft weiter.
- 12. August 2026
Lava-Spektakel, aber Reisechaos: Ätna legt Catania lahm
Der Ätna kommt nicht zur Ruhe und der Flughafen Catania bleibt dicht: Für zahlreiche Urlauber wird das spektakuläre Naturschauspiel zum Alptraum. Lange Schlangen und gestrichene Flüge sind die Folge.

