Bei den schweren Unglücken durch Riesenwellen auf der Urlauberinsel Teneriffa sind auch drei Deutsche verletzt worden. Sie hätten leichte bis mittelschwere Verletzungen davongetragen, hieß es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin. Das Deutsche Konsulat Las Palmas stehe mit den Betroffenen in Kontakt. Wo die Menschen zu Schaden kamen, welcher Art die Verletzungen waren und ob die Betroffenen deshalb in ein Krankenhaus mussten, teilte das Ministerium nicht mit. Die spanischen Behörden haben nach eigenen Angaben keine Informationen über deutsche Verletzte. An zwei Orten der Insel im Atlantik vor der Küste Nordafrikas waren am Samstag zahlreiche Menschen durch mehrere Meter hohe Wellen ins Meer gerissen worden. Eine 79-Jährige, bei der es sich niederländischen Medienberichten zufolge um eine Frau aus Groningen handelte, kam ums Leben und 15 Menschen, darunter auch sechs Franzosen, wurden verletzt. Rettungskräfte bargen an anderen Küstenabschnitten der Insel noch zwei weitere Tote. Ob es sich ebenfalls um Opfer von Riesenwellen handelte, ist bisher unklar. Vieles deutet aber darauf hin, dass in allen Fällen ein erhebliches Maß an Unvorsichtigkeit seitens der Betroffenen vorlag. Einige hätten eine eigens angebrachte Sicherheitsabsperrung missachtet. Die Behörden hatten frühzeitig gewarnt: «Äußerste Vorsicht an der Küste: Stell dich nicht an das Ende von Molen oder Wellenbrechern und geh kein Risiko ein, um Fotos oder Videos in der Nähe brechender Wellen zu machen.» Vor allem im Herbst und Winter werden die West- und Nordküsten Teneriffas und der anderen Kanaren-Inseln oft von sehr großen Wellen getroffen, die durch Stürme weit draußen im Atlantik entstehen.Warnungen der Behörden wurden in den Wind geschlagen
Bildnachweis: © 112 Canarias/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Auch drei Deutsche durch Riesenwellen auf Teneriffa verletzt
Warnungen ignoriert: Auf Teneriffa wurden mehrere Menschen von hohen Wellen erfasst. Unter den Verletzten sind auch drei Deutsche. Die Behörden mahnen zur Vorsicht an den Küsten.
Meistgelesene Artikel
- 15. August 2026
Blaualgen an Ostsee und Seen – Warnung für Badende
Bläulich grüne Trübung im Wasser? An vielen Küsten und Seen im Norden raten Behörden vom Baden ab. Der Grund sind Bakterien, die etwa allergische Reaktionen auslösen können.
- 15. August 2026
Mindestens 20 Tote nach schwerem Erdbeben in Indonesien
Vor der auch bei Touristen beliebten indonesischen Insel Flores kommt es zu einem sehr schweren Erdbeben. Zeitweise galt auch eine Tsunami-Warnung.
- 17. August 2026
Waldbrand im Westerwald: Feuerwehr verhindert Übergreifen
Die Flammen rücken bis auf 20 Meter an Häuser heran, doch diese können gerettet werden. Damit ist der Einsatz in Gebhardshain noch längst nicht beendet.
Neueste Artikel
- 14. September 2026
Britpopband Oasis kündigt Konzerte in Deutschland an
Vor mehr als 30 Jahren feierten die Gallagher-Brüder ihren Durchbruch, dann kam es zum Streit und 2025 schließlich zur Reunion: Nun dürfen sich auch Fans in Deutschland auf Oasis freuen.
- 14. September 2026
Drei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug im Rheinland
Auf einem Feld in Erkelenz in Nordrhein-Westfalen stürzt am Vormittag ein Kleinflugzeug ab. Von der dreiköpfigen Besatzung überlebt niemand.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. September 2026
Britpopband Oasis kündigt Konzerte in Deutschland an
Vor mehr als 30 Jahren feierten die Gallagher-Brüder ihren Durchbruch, dann kam es zum Streit und 2025 schließlich zur Reunion: Nun dürfen sich auch Fans in Deutschland auf Oasis freuen.
- 14. September 2026
Drei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug im Rheinland
Auf einem Feld in Erkelenz in Nordrhein-Westfalen stürzt am Vormittag ein Kleinflugzeug ab. Von der dreiköpfigen Besatzung überlebt niemand.

