15. Februar 2026 / Aus der Welt

Bemannte Nasa-Mondmission: Probleme auch bei weiterem Test

Der erste bemannte Mondflug seit 1972 lässt auf sich warten: Bei einem ersten großen Test bereiteten Wasserstoff-Lecks Probleme, nun ein Filtersystem.

Mit der Mission «Artemis 2» sollen vier Astronauten bald in Richtung Mond fliegen.
Veröffentlicht am 15. Februar 2026 um 00:03 Uhr

Vor dem geplanten Start der bemannten Mondmission «Artemis 2» der US-Raumfahrtbehörde Nasa gibt es neue technische Probleme. Bei einem Test auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida habe die Wasserstoff-Befüllung der Rakete «Space Launch System» nicht wie geplant funktioniert, teilte die Nasa mit. Die zuständigen Ingenieure würden nun ein Filtersystem austauschen, das als mögliche Ursache der Probleme vermutet werde.

Im Anschluss sei noch im Februar ein zweites sogenanntes «Wet Dress Rehearsal» geplant, bei dem bis auf den eigentlichen Start alle Abläufe getestet werden. Bei einer ersten solchen Generalprobe - die wegen außergewöhnlich niedriger Temperaturen und starker Winde im US-Bundesstaat Florida auch schon um einige Tage hatte verschoben werden müssen - waren Anfang Februar Wasserstoff-Lecks aufgetreten. Daraufhin seien Dichtungen ausgetauscht worden, hieß es von der Nasa.

Start nicht vor März

Den frühestmöglichen Starttermin für die Mission hatte die Nasa ursprünglich auf den 6. Februar datiert. Nun geht die Behörde von einem Start frühestens im März aus.

Mit der «Artemis 2»-Mission sollen noch in diesem Jahr erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. Die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen sollen den Mond bei der etwa zehntägigen Mission umrunden. Zuletzt waren 1972 US-Astronauten auf dem Mond.


Bildnachweis: © Sam Lott/NASA via AP/dpa
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