Nach einem vielerorts teils heftigen Wetterumschwung am Wochenende soll es nun wieder etwas aufklaren. Zum Start in die neue Woche und den heutigen meteorologischen Sommeranfang rechnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) nachts zwar noch mit vereinzelten Gewittern und gebietsweise schauerartigem Regen. Danach sollte es jedoch eine Wetterberuhigung geben und in der Folge meist trocken bleiben. Die Gewitter sollten im Laufe der Nacht vielerorts abklingen. Im Südwesten und an den Küsten rechnete der DWD im Laufe des Tages dann sogar mit viel Sonnenschein. Einzelne Schauer sind am ehesten noch in den zentralen und östlichen Mittelgebirgen sowie im Südosten möglich. Gewitter sollte es im Tagesverlauf aber kaum noch geben, dafür Höchstwerte von 19 bis 26 Grad. Am Sonntagnachmittag und in der Nacht auf Montag führten lokale Unwetter zu zahlreichen Einsätzen von Polizei und Rettungskräften. Unter anderem kamen bei einem Unfall auf regennasser Straße in Bruchsal nördlich von Karlsruhe zwei Menschen ums Leben. Die Unwetter hatten zudem Auswirkungen auf den Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen. Auch in Thüringen, Bayern und Sachsen vermeldete die Polizei einzelne Einsätze etwa aufgrund umgeknickter Bäume oder von Ästen auf den Straßen. Heute ist meteorologischer Sommeranfang. Um bei Statistiken ganze Monatswerte vergleichen zu können, beginnen die Jahreszeiten in der Meteorologie am Anfang der Monate März, Juni, September und Dezember. Der astronomische Sommerbeginn ist in diesem Jahr am 21. Juni, wenn die Sonne ihren nördlichsten Punkt über der Erde und am Mittag ihren höchsten Stand des Jahres erreicht.Gewitterfront sorgte für zahlreiche Einsätze
Meteorologischer Sommeranfang
Bildnachweis: © Jason Tschepljakow/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Besseres Wetter zum meteorologischen Sommeranfang erwartet
Die Wetterlage soll sich nach dem Umschwung des Wochenendes wieder beruhigen. Im Südwesten und an den Küsten wird sogar mit reichlich Sonne gerechnet.
Meistgelesene Artikel
- 9. September 2026
Zeugen retten Vierjährige vor Zug - Mutter vor Gericht
Eine Mutter soll mit ihrer Tochter auf Gleise gegangen sein, um sich und das Kind von einem Zug überfahren zu lassen. Zeugen zogen beide weg. Nun steht die Frau wegen versuchten Mordes vor Gericht.
- 9. September 2026
Paracetamol in Schwangerschaft? Mögliche Folgen für Töchter
Paracetamol gilt in der Schwangerschaft als Mittel der Wahl gegen Schmerzen und Fieber. Eine Studie deutet nun darauf hin, dass das Medikament die Fortpflanzungsorgane von Töchtern beeinflussen kann.
- 9. September 2026
Boot mit Journalisten am Vulkan Anak Krakatau vermisst
Fünf Journalisten wollten über den Ausbruch des Anak Krakatau berichten. Dann verschwand ihr Boot spurlos. Die Suche wird durch Vulkanasche erschwert - aber es gibt noch Hoffnung.
Neueste Artikel
- 8. Oktober 2026
Der Schaltsekunde steht das Aus bevor
Schaltsekunden gleichen Unterschiede zwischen der unregelmäßigen Erdrotation und unseren präzisen Atomuhren aus. 27 Mal wurde bisher eine eingefügt, zuletzt 2016 - es dürfte die letzte gewesen sein.
- 8. Oktober 2026
WWF: Tierbestände nehmen weiter stark ab
Weltweit sind Wildtiere unter Druck, ihre Bestände nehmen seit Jahrzehnten immer weiter ab. Verantwortlich ist dafür der Mensch - der aber auch etwas tun kann.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Oktober 2026
Der Schaltsekunde steht das Aus bevor
Schaltsekunden gleichen Unterschiede zwischen der unregelmäßigen Erdrotation und unseren präzisen Atomuhren aus. 27 Mal wurde bisher eine eingefügt, zuletzt 2016 - es dürfte die letzte gewesen sein.
- 8. Oktober 2026
WWF: Tierbestände nehmen weiter stark ab
Weltweit sind Wildtiere unter Druck, ihre Bestände nehmen seit Jahrzehnten immer weiter ab. Verantwortlich ist dafür der Mensch - der aber auch etwas tun kann.

