Beim epitheloiden Angiosarkom handelt es sich um einen sehr seltenen bösartigen, rasch wachsenden Tumor, der sich aus den Zellen entwickelt, die die Blutgefäße auskleiden. Angiosarkome können überall im Körper auftreten. Die epitheloide Variante gilt als besondere Form, sie tritt überwiegend bei Männern auf und betrifft vor allem die tiefen Weichteile. Wenn der Tumor so wächst, dass er sich um Blutgefäße legt und diese verengt oder verschließt – was besonders bei epitheloiden Angiosarkomen vorkommt – kann es im fortgeschrittenen Stadium zu schweren und schwer behandelbaren Durchblutungsschmerzen (Ischämieschmerzen) kommen. Angiosarkome machen oft lange Zeit keine Beschwerden und werden daher vielfach erst spät erkannt - was mit ein Grund für die schlechte Prognose bei dieser Krebsart ist. Therapie der ersten Wahl ist die Entfernung des Tumors, gefolgt von Strahlen- und teils Chemotherapie. Die Überlebensprognose ist oft ungünstig. Rezidive (Wiederauftreten nach Phase der Besserung) und Metastasen sind eher die Regel als die Ausnahme. Liegt bereits eine Metastasierung vor, liegt die Zwei-Jahres-Überlebensrate nach Angaben der Deutschen Sarkom-Stiftung nur noch bei 13 Prozent. Fernsehmoderator Thomas Gottschalk und seine Frau Karina hatten der «Bild» gesagt, der 75-Jährige habe vor knapp vier Monaten eine erste, siebenstündige OP gehabt, bei der Teile von Harnleiter und Blase entfernt wurden. Später sei eine weitere, sechsstündige OP nötig gewesen, bei der Weichgewebe hin zum Becken entfernt worden sei. Dem seien 33 Einzelbestrahlungen gefolgt. «Mein Krebs gilt leider als besonders aggressiv», wurde Gottschalk zitiert. «Ich darf den Gedanken gar nicht zulassen, wie schlecht dieMit Krebsdiagnose an die Öffentlichkeit
Heilungschancen bei dieser Krebsform sind. Sonst würde ich verrückt werden», hatte Karina erklärt, als beide die Erkrankung und die Diagnose epitheloides Angiosarkom bekanntmachten.
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Darum geht es bei Gottschalks Krebserkrankung
«Mein Krebs gilt leider als besonders aggressiv», sagt Thomas Gottschalk. Was es mit dem epitheloiden Angiosarkom auf sich hat.
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