Während die deutsche Bevölkerung altert, wird die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft offensichtlich immer jünger: Erstmals haben die DLRG-Lebensretter bei den Mitgliederzahlen im vergangenen Jahr die Marke von 200.000 Kindern geknackt. «Auch in einer älter werdenden Gesellschaft haben wir die Chance, weiter genügend Nachwuchs zu finden», sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. «Die große Zahl an Kindern, die bei uns Schwimmen lernen möchte, lässt uns optimistisch nach vorn blicken.» Die Zahl der Kinder im Alter bis zwölf Jahre im Verband stieg binnen eines Jahres um 5.615 oder 2,83 Prozent auf 204.148. Insgesamt ist knapp die Hälfte der DLRG-Mitglieder 18 Jahre alt oder jünger. Der Zuwachs zeigt nach Angaben des Verbandes vor allem, wie hoch die Nachfrage nach Angeboten zum Schwimmenlernen ist - während in vielen Regionen freie Plätze in Anfängerschwimmkurse fehlen. Der Grund: Viele Bäder sind laut DLRG ausgelastet, regional gibt es nicht genügend Schwimmbäder. «Unsere Ortsgruppen wären oft in der Lage, sich noch stärker für das Schwimmenlernen einzubringen», sagte Vogt. «Die marode Bäderlandschaft hängt wie ein Damoklesschwert über der Schwimmausbildung - und auch der Rettungsschwimmausbildung.»
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DLRG meldet erstmals 200.000 Kinder als Mitglieder
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