Eisregen und extreme Glätte haben zu Schulausfällen in Niedersachsen geführt. Am Morgen gab es viele Verkehrsunfälle, ein Polizeisprecher nannte die Lage auf den Straßen «katastrophal». Der Deutsche Wetterdienst warnte vor allem westlich der Weser am Freitagvormittag vor Regen oder Sprühregen, der auf gefrorenen Böden zu gefährlichem Glatteis werden kann. Auf den Straßen zeigt sich nach Angaben eines Sprechers der Polizei Osnabrück ein «massives Problem»: Seit den frühen Morgenstunden habe es vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln mehrere Hundert Unfälle wegen Glätte gegeben, es sei «brandgefährlich». In Vechta sei die Lage «katastrophal», sagte ein Sprecher. Auch Lastwagen stünden quer. Überwiegend handelt es sich bei den Unfällen in dem betroffenen Gebiet zwar um Blechschäden, es gibt aber auch Leichtverletzte. «Wenn es irgend möglich ist, sollte man zu Hause bleiben», riet der Sprecher der Polizei Osnabrück. Zum Mittag dürfte der Regen oder Sprühregen westlich der Weser abklingen, so der Deutsche Wetterdienst. Dessen Warnung galt für das Emsland und Ostfriesland sowie die Landkreise Nienburg, Göttingen, Holzminden, Schaumburg und die Region Hannover.Viele Unfälle
Es bleibt eiskalt
Bildnachweis: © Marijan Murat/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Eisregen stoppt Schulbetrieb in Teilen Niedersachsens
Sicherer Schulweg wegen extremer Glätte nicht möglich: Mehrere Landkreise im Westen Niedersachsens lassen sicherheitshalber die Schule ausfallen. Auf den Straßen ist die Lage schwierig.
Meistgelesene Artikel
- 23. Juni 2026
Polizei schießt am Frankfurter Hauptbahnhof auf Mann
Passanten hören Schüsse, ein Mann liegt verletzt am Boden. Am Abend teilt das Landeskriminalamt Hessen mit: Der Angeschossene hatte zuvor einen Polizisten mit einem spitzen Gegenstand verletzt.
- 26. Juni 2026
Hitze und Fußball führen zu Stromausfall in Rüsselsheim
Fernseher laufen wegen der WM-Übertragung, Ventilatoren und Klimaanlagen wegen der Hitze. In Rüsselsheim ging deswegen bei vielen Menschen das Licht aus.
Trotz Tauchern, Hubschrauber und Sonar: Zwei Senioren sind nach einem Sprung ins Wasser im Bodensee ertrunken. Wie riskant Baden bei der Hitze werden kann, zeigt ein Blick auf weitere Fälle.
Neueste Artikel
Ein 45-Jähriger soll in Stade sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe erschossen haben, nun wurde er tot in seiner Gefängniszelle gefunden. Die Ermittler suchen weiter nach Antworten.
- 21. Juli 2026
Deutsche Urlauberin stürzt in Südtirol zu Tode
Im Passeiertal macht sich eine Gruppe von Wanderern auf den Weg zu einer Tour. Kurz danach verunglückt eine etwa 60 Jahre alte Frau tödlich. Die anderen werden psychologisch betreut.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Ein 45-Jähriger soll in Stade sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe erschossen haben, nun wurde er tot in seiner Gefängniszelle gefunden. Die Ermittler suchen weiter nach Antworten.
- 21. Juli 2026
Deutsche Urlauberin stürzt in Südtirol zu Tode
Im Passeiertal macht sich eine Gruppe von Wanderern auf den Weg zu einer Tour. Kurz danach verunglückt eine etwa 60 Jahre alte Frau tödlich. Die anderen werden psychologisch betreut.

