In Kuba ist es erneut zu einem landesweiten Stromausfall gekommen. Das Energieministerium führte die Unterbrechung der Stromversorgung zunächst auf die Abschaltung des wichtigen Kraftwerks Antonio Guiteras zurück, das rund 100 Kilometer östlich der Hauptstadt Havanna liegt. Die Ursachen würden aber noch untersucht. Laut Angaben des staatlichen Stromversorgers UNE ereignete sich um 9.14 Uhr Ortszeit ein «unerwarteter Ausfall» des maroden nationalen Energienetzes. Es würden Maßnahmen zur Wiederherstellung des Systems ergriffen, teilte das Unternehmen auf Facebook mit. In dem Land mit rund elf Millionen Einwohnern bricht das Stromnetz immer wieder komplett zusammen. Große Teile der veralteten Infrastruktur in dem sozialistischen Inselstaat sind in schlechtem Zustand. Deshalb gehen oft Kraftwerke vom Netz und müssen notdürftig repariert werden. Stromausfälle gehören zum Alltag. Die Regierung führt die Krise auf das seit mehr als 60 Jahren bestehende Handelsembargo der USA zurück.
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Erneut inselweiter Stromausfall auf Kuba
Stromausfälle gehören auf Kuba zum Alltag. Nun ist wieder das Netz zusammengebrochen – die Regierung macht das US-Embargo mitverantwortlich.
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