Bei dem Waldbrand unweit der US-Westküstenmetropole Los Angeles geben die Behörden vorsichtige Entwarnung. Am Samstag seien «erhebliche Fortschritte» bei den Löscharbeiten erzielt worden, teilte die Brandschutzbehörde Cal Fire mit. Das «Canyon Fire» sei nun zu 47 Prozent eingedämmt. Alle Menschen in dem Gebiet dürften wieder in ihre Häuser zurückkehren, hieß es. Schadensbewertungsteams hätten den größten Teil der knapp 22 Quadratkilometer großen abgebrannten Fläche inspiziert. Zwei Wohnhäuser und fünf unbewohnte Gebäude seien zerstört worden. In der Nacht zu Sonntag (Ortszeit) seien weiter Einsatzteams unterwegs, um Wohngebiete zu sichern und verbleibende Brandherde zu löschen. Das Risiko für Brände bleibt in der Region aber dennoch hoch. Am Sonntag werden nach Angaben des US-Wetterdienstes etwa 36 Grad erwartet. Hitze allein löst zwar noch keine Waldbrände aus, aber hohe Temperaturen verbunden mit Trockenheit, geringer Luftfeuchtigkeit und Wind können das Risiko steigern. «Vermeiden Sie alles, was Funken verursachen könnte», mahnte der Wetterdienst auf der Plattform X. Das «Canyon Fire» war am Donnerstag aus noch unbekannter Ursache etwa 60 Kilometer nordwestlich von Los Angeles ausgebrochen. Anfangs hatten sich die Flammen explosionsartig ausgebreitet. Tausende Menschen mussten sofort ihre Häuser verlassen. Erinnerungen an die verheerenden Brände im Januar wurden wach: Damals hatten zwei Flächenbrände in Teilen von Los Angeles eine Schneise der Verwüstung hinterlassen, mindestens 31 Menschen starben.Weiter hohe Temperaturen
Bildnachweis: © Amy Katz/ZUMA Press Wire/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Feuer bei Los Angeles weiter eingedämmt - Rückkehr erlaubt
Erleichterung in den Brandgebieten nahe Los Angeles: Die Feuerwehr macht Fortschritte bei den Löscharbeiten und die Menschen dürfen in ihre Häuser zurück. Aber das Risiko für Brände bleibt hoch.
Meistgelesene Artikel
Giftige Gase im Hotelpool: Mehr als 60 Gäste, darunter Kinder und Senioren, landen nach dem Schwimmen in der Klinik. Wie konnte das passieren?
Vor einem Jahr verunglückte die Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier im Karakorum-Gebirge. Familie und Freunde begehen den Todestag in aller Stille - in Erinnerung an Dahlmeiers Lebensfreude.
Tagsüber wird beim Christopher Street Day ausgelassen gefeiert, am Abend gibt es bei einem Angriff eine Tote und viele Verletzte. Was bisher über den mutmaßlichen Täter bekannt ist.
Neueste Artikel
- 13. August 2026
Bahn stattet auch Personal in Bahnhöfen mit Bodycams aus
Laut DB nehmen Übergriffe auf ihre Beschäftigten zu. Zugpersonal wurde daher bereits mit Bodycams ausgestattet. Nun sollen auch Mitarbeiter an Bahnhöfen diese Videokameras bekommen.
- 13. August 2026
In der Falle: Tigerin sorgt auf Sumatra für Aufregung
Wegen ihres schwindenden Lebensraums geraten Sumatra-Tiger immer häufiger in Konflikt mit Menschen. Ein Weibchen schlich zuletzt nahe einer Schule umher. Jetzt zogen die Behörden Konsequenzen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 13. August 2026
Bahn stattet auch Personal in Bahnhöfen mit Bodycams aus
Laut DB nehmen Übergriffe auf ihre Beschäftigten zu. Zugpersonal wurde daher bereits mit Bodycams ausgestattet. Nun sollen auch Mitarbeiter an Bahnhöfen diese Videokameras bekommen.
- 13. August 2026
In der Falle: Tigerin sorgt auf Sumatra für Aufregung
Wegen ihres schwindenden Lebensraums geraten Sumatra-Tiger immer häufiger in Konflikt mit Menschen. Ein Weibchen schlich zuletzt nahe einer Schule umher. Jetzt zogen die Behörden Konsequenzen.

