Erneut sind am Flughafen Köln/Bonn verspätete Passagiere auf das Vorfeld gerannt. Nach dem am Freitag zwei Passagiere eine Nottür geöffnet hatten, um ihren Flieger nach Bukarest (Rumänien) noch zu erreichen, seien es am Samstag drei Reisende auf dem Weg nach Großbritannien gewesen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Weil die Nottüren zum Flugfeld gesichert seien, hätten sie einen Alarm ausgelöst und seien vom Sicherheitspersonal aufgehalten worden. Zuerst hatte der WDR berichtet. Die Häufung sei zweifellos auffällig, sagte der Polizeisprecher. Eine Erklärung dafür habe er aber nicht. Im Gegensatz zu den Reisenden am Freitag habe der Airport wegen des Vorfalls am Samstag keinen Strafantrag gestellt. Ein Flughafensprecher sagte, das Öffnen der Fluchttüren per Notentriegelung sei ohne entsprechenden Grund verboten. Dennoch hätten die Passagiere am Samstag das Vorfeld rechtswidrig über einen Notausgang betreten. Die Maschine habe sich noch in Parkposition befunden, das Boarding sei aber beendet gewesen. Die drei Passagiere seien der Bundespolizei übergeben worden. Ihren Flug hätten sie verpasst. Der Flughafen behalte sich rechtliche Schritte vor und prüfe diese. Im Zeitraum vor dem geplanten Abflug der Maschine habe die Wartezeit an der Sicherheitskontrolle lediglich 10-15 Minuten betragen. Die Luftsicherheit und der Flugbetrieb seien zu keiner Zeit beeinträchtigt gewesen.Flughafen prüft rechtliche Schritte
Bildnachweis: © Sascha Thelen/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Flughafen Köln/Bonn: Erneut Passagiere auf Flugfeld
Der Vorfall vom Freitag, als Passagiere am Flughafen Köln/Bonn auf das Vorfeld stürmten, hat sich am Samstag wiederholt.
Meistgelesene Artikel
- 1. April 2026
Aktuelle Baustellen in Mönchengladbach
Achtung, Baustellen in Mönchengladbach! Hier erfährst du, welche Straßen aktuell betroffen sind und wo du mehr Zeit einplanen solltest.
- 1. April 2026
MG Kompakt – Wichtige Meldungen aus deiner Stadt
Aktuelle Themen aus Mönchengladbach: Politik, Verkehr, Wohnen, Sport und Stadtleben – kompakt und übersichtlich in einem Beitrag zusammengefasst.
Ein Polizist stirbt durch Schüsse aus einer Dienstwaffe. Nun fiel das Urteil - der Angeklagte ist schuldunfähig. Zuschauer äußern sich empört, die Gewerkschaft der Polizei ist «fassungslos».
Neueste Artikel
- 20. April 2026
Starkes Erdbeben erschüttert Japan
Erneut wird Japan von einem Erdbeben heimgesucht. Die Behörden warnen vor bis zu drei Meter hohen Wellen.
- 20. April 2026
Weniger Straftaten - Mehr gewalttätige Kinder
Das Cannabis-Gesetz, Grenzkontrollen und ein Fall aus Berlin beeinflussen die Kriminalstatistik. Der Anstieg der Gewaltkriminalität ist vorerst gebremst. Sorgen bereitet die Zahl straffälliger Kinder.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 20. April 2026
Starkes Erdbeben erschüttert Japan
Erneut wird Japan von einem Erdbeben heimgesucht. Die Behörden warnen vor bis zu drei Meter hohen Wellen.
- 20. April 2026
Weniger Straftaten - Mehr gewalttätige Kinder
Das Cannabis-Gesetz, Grenzkontrollen und ein Fall aus Berlin beeinflussen die Kriminalstatistik. Der Anstieg der Gewaltkriminalität ist vorerst gebremst. Sorgen bereitet die Zahl straffälliger Kinder.

