Die Supermarktkette Go Asia ruft bundesweit Essstäbchen-Helfer zurück, von denen eine Gesundheitsgefahr ausgehen kann. Es geht um diverse Tierfiguren aus Plastik, die die Stäbchen beim Essen zusammenhalten – unter anderem Pandas, Katzen, Hasen und Löwen. Das Produkt werde im Sinne des vorbeugenden gesundheitlichen Verbraucherschutzes aus dem Sortiment genommen, heißt es seitens der Firma. Die Produkte können in allen Filialen zurückgegeben werden, der Kaufpreis wird erstattet. Auf der Seite «lebensmittelwarnung.de» heißt es dazu, Hintergrund seien gesundheitsschädliche Substanzen. Es sei eine «Migration» von Formaldehyd und von Melamin festgestellt worden. Das bedeutet, dass diese Stoffe aus dem Plastik in das Lebensmittel übergehen. Die Freisetzung wird generell verstärkt durch Kontakt mit heißen Lebensmitteln, eine lange Kontaktzeit sowie besonders saure Lebensmittel und Materialalterung durch Mikrorisse.Gefahr gerade bei heißen oder sauren Lebensmitteln
Bildnachweis: © Sebastian Gollnow/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Gesundheitsrisiko: Go Asia ruft Essstäbchen-Hilfen zurück
Die Tierfiguren für Essstäbchen können gefährlich sein: In den Plastikprodukten wurden gesundheitsschädliche Stoffe wie Formaldehyd und Melamin nachgewiesen. Die Supermarktkette reagiert.
Meistgelesene Artikel
- 23. Juni 2026
Polizei schießt am Frankfurter Hauptbahnhof auf Mann
Passanten hören Schüsse, ein Mann liegt verletzt am Boden. Am Abend teilt das Landeskriminalamt Hessen mit: Der Angeschossene hatte zuvor einen Polizisten mit einem spitzen Gegenstand verletzt.
- 26. Juni 2026
Hitze und Fußball führen zu Stromausfall in Rüsselsheim
Fernseher laufen wegen der WM-Übertragung, Ventilatoren und Klimaanlagen wegen der Hitze. In Rüsselsheim ging deswegen bei vielen Menschen das Licht aus.
Trotz Tauchern, Hubschrauber und Sonar: Zwei Senioren sind nach einem Sprung ins Wasser im Bodensee ertrunken. Wie riskant Baden bei der Hitze werden kann, zeigt ein Blick auf weitere Fälle.
Neueste Artikel
Nach dem Fund von Knochen in Südfrankreich ist klar: Die seit Ende 2020 vermisste Krankenschwester wurde getötet. Ihr Mann gesteht jetzt die Tat und nennt Details zum Verschwinden.
- 20. Juli 2026
Malaria am Flughafen: Vier Mitarbeiter infiziert
Eine eingeflogene Mücke hat im Frankfurter Flughafen zugestochen, mehrere Menschen erkrankten. Solche Fälle sind extrem selten - nehmen aber zu.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach dem Fund von Knochen in Südfrankreich ist klar: Die seit Ende 2020 vermisste Krankenschwester wurde getötet. Ihr Mann gesteht jetzt die Tat und nennt Details zum Verschwinden.
- 20. Juli 2026
Malaria am Flughafen: Vier Mitarbeiter infiziert
Eine eingeflogene Mücke hat im Frankfurter Flughafen zugestochen, mehrere Menschen erkrankten. Solche Fälle sind extrem selten - nehmen aber zu.

