Seit dem Beginn der Wiederbesiedlung durch den Wolf vor 25 Jahren stagniert die Anzahl der Wolfsterritorien erstmals in Deutschland. Das ergibt das Monitoring der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes 2024/2025 bis 30. April. Das bundesweite Wolfsvorkommen konzentriert sich demnach wie in den Vorjahren auf das Gebiet von Niedersachsen über Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bis nach Sachsen. Aber auch in allen anderen Flächenbundesländern (außer dem Saarland) wurden Wolfsterritorien nachgewiesen. Das Gebiet habe sich um knapp fünf Prozent vergrößert. Dabei verdichten sich vor allem die Vorkommen in den bekannten Regionen weiter, und Lücken werden geschlossen. Im Süden und Westen des Landes etablieren sich Wölfe auch in neuen Gebieten, die bestätigten Vorkommen sind aber weiterhin häufig weit voneinander entfernt, wie es weiter hieß. Insgesamt 276 Territorien wurden bestätigt: 219 Wolfsrudel, 43 Wolfspaare und 14 territoriale Einzeltiere. Die meisten Wolfsterritorien gab es in Niedersachsen (63) und Brandenburg (60) gefolgt von Sachsen (46), Sachsen-Anhalt (38) und Mecklenburg-Vorpommern (34). Mindestens 1.636 Wolfsindividuen lebten (Stand 10.11.2025) im Bundesgebiet: 544 Wölfe konnten als ausgewachsen eingestuft werden, bei weiteren 62 war nicht festzustellen, ob es sich um erwachsene Tiere handelte. Zusätzlich konnten 183 Jährlinge (Wölfe im zweiten Lebensjahr) und 769 Welpen (Wölfe im ersten Lebensjahr) nachgewiesen werden. Bei 34 Individuen war nicht sicher, ob sie Jährlinge oder Welpen waren, bei weiteren 44 Individuen konnte das Alter gar nicht bestimmt werden. Im Monitoringjahr 2024/25 wurden 163 Wölfe tot aufgefunden. Die dabei mit Abstand am häufigsten festgestellte Todesursache war weiterhin der (Straßen-)Verkehr: 124 Tiere kamen so ums Leben.Die meisten Wölfe in Niedersachsen und Brandenburg
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Mindestens 1.636 Wölfe leben in Deutschland
Die Wolfpopulation stagniert in Deutschland auf recht hohem Niveau. Die meisten Tiere leben in Niedersachsen und Brandenburg.
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