23. April 2025 / Aus der Welt

Münchner Surfwelle bleibt nach schwerem Unfall gesperrt

Sie zieht Surfer aus der ganzen Welt an: Nach einem Unfall auf der beliebten Münchner Eisbachwelle bleibt das Surfen dort weiter untersagt. Polizei und Behörden wollen erst die Unfallursache klären.

Nach einem schweren Surfunfall erwägen die Behörden, zur Ermittlung der Unglücksursache die Münchner Eisbachwelle zeitweise trockenzulegen.
Veröffentlicht am 23. April 2025 um 14:31 Uhr

Nach einem schweren Unfall bleibt die bei Surfern beliebte Eisbachwelle in München vorerst gesperrt. Wie lange das Verbot aufrechterhalten werde, lasse sich aktuell nicht abschätzen, sagte eine Sprecherin der Stadt München. Eine 33 Jahre alte Surferin war am Mittwoch vergangener Woche auf dem reißenden Bach am Englischen Garten verunglückt.

Beim Sturz vom Board hatte sich die an ihrem Knöchel befestigte Sicherheitsleine am Grund verhakt. Die Frau konnte sich nicht befreien, da sie mit dem Brett verbunden war. Andere Surfer versuchten, die Frau von dem Surfboard zu trennen, scheiterten aber wegen der starken Strömung. Erst der Feuerwehr gelang es, die 33-Jährige aus den eisigen Fluten zu retten. Sie kam in kritischem Zustand in eine Klinik, mittlerweile ist sie stabil. 

Polizei ermittelt

Die Eisbachwelle wird von Surfern zu allen Jahreszeiten genutzt. Das Wasser des Eisbachs, einer Ableitung der Isar, ist auch im Sommer sehr kalt. Das Surfen auf eigene Gefahr ist dort seit einigen Jahren erlaubt, Schwimmen und Baden sind dort verboten. Die Polizei ermittelt derzeit, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Die Behörden erwägen, die Eisbachwelle zeitweise trockenzulegen, um den Grund des Gewässers zu untersuchen.


Bildnachweis: © Peter Kneffel/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Adipositas in jungen Jahren: Sind Abnehmspritzen die Lösung?
Aus der Welt

Bei einigen Kindern mit extremem Übergewicht haben die üblichen Therapieansätze keinen Erfolg. GLP-1-Medikamente können ihnen helfen, den Hunger zu bremsen, allerdings sind die Langzeitfolgen unklar.

weiterlesen...
Beispiellos: Entsetzen nach gescheiterter Hinrichtung
Aus der Welt

Die Hinrichtung von Christa Pike endet im Chaos: Augenzeugen berichten von einer beispiellosen gescheiterten Hinrichtung. Weitere Hinrichtungen sind in US-Bundesstaat Tennessee vorerst gestoppt.

weiterlesen...
Blütenpracht in Chiles Atacama-Wüste
Aus der Welt

Ein Blumenmeer an einem der trockensten Orte der Erde: Dieses Kuriosum ist derzeit in der Atacama-Wüste zu bestaunen. Hintergrund ist das Klimaphänomen «El Niño».

weiterlesen...

Neueste Artikel

Frankreich: 14-Jähriger schießt auf Schulleiter und Lehrerin
Aus der Welt

Nach den ersten Schüssen läuft der Schüler ein Stockwerk höher und feuert in Richtung einer Lehrkraft und auch in einer Klasse. Das Motiv ist noch vollkommen unklar.

weiterlesen...
Höhlenforscher auf Sardinien nach 27 Stunden gerettet
Aus der Welt

Ein Hangrutsch verschüttet den Eingang zu einer Höhle auf Sardinien. Ein Höhlenforscher sitzt in zehn Metern Tiefe fest. Nach schwierigen Bergungsarbeiten kann der Mann schließlich gerettet werden.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Frankreich: 14-Jähriger schießt auf Schulleiter und Lehrerin
Aus der Welt

Nach den ersten Schüssen läuft der Schüler ein Stockwerk höher und feuert in Richtung einer Lehrkraft und auch in einer Klasse. Das Motiv ist noch vollkommen unklar.

weiterlesen...
Höhlenforscher auf Sardinien nach 27 Stunden gerettet
Aus der Welt

Ein Hangrutsch verschüttet den Eingang zu einer Höhle auf Sardinien. Ein Höhlenforscher sitzt in zehn Metern Tiefe fest. Nach schwierigen Bergungsarbeiten kann der Mann schließlich gerettet werden.

weiterlesen...