3. Februar 2026 / Aus der Welt

Mutter von US-Moderatorin vermisst - Verbrechen vermutet

Plötzlich verschwindet eine 84-jährige Frau aus ihrem Haus. Es ist die Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie. Die Polizei vermutet ein Verbrechen.

US-Moderatorin Savannah Guthrie bangt um ihre Mutter. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus. (Archivbild)
Veröffentlicht am 3. Februar 2026 um 13:24 Uhr

Die 84-jährige Mutter von US-TV-Moderatorin Savannah Guthrie ist verschwunden und nach erster Einschätzung der Polizei aus ihrem eigenen Haus im Bundesstaat Arizona entführt worden. «Nach allem, was wir am Tatort gesehen haben, gehen wir von einem Verbrechen aus», sagte Chris Nanos, der Sheriff von Pima County nahe Tucson, auf einer Pressekonferenz am Montag (Ortszeit). 

In einem Interview des US-Senders CBS sagte er: «Ich glaube, sie wurde entführt, ja.» Nancy Guthrie, die seinen Angaben zufolge alleine in ihrem Haus wohnt, war demnach am Samstagabend zuletzt gesehen worden. Am Sonntagmittag wurde sie von Familienangehörigen als vermisst gemeldet, nachdem sie nicht in der Kirche gewesen war. «Sie ging nicht von selbst weg», so Nanos im CBS-Interview weiter. «Sie ging nicht willentlich». Tochter Savannah Guthrie ist beim Sender NBC Moderatorin der Sendung «Today».

Sheriff: Frau braucht innerhalb von 24 Stunden Medikamente

Auf die Frage, warum er von einem Verbrechen ausgehe, verwies Nanos während der Pressekonferenz auf die eingeschränkte Mobilität der 84-Jährigen. Zudem deuteten andere Details darauf hin, dass sie nicht von selbst das Haus verlassen habe, ohne dies aber weiter zu erläutern. «Dies ist kein Fall von Demenz», sagte er zudem. «Sie ist hellwach.»

Nancy Guthrie habe einige körperliche Beschwerden, so der Sheriff weiter. Sie benötige Medikamente, die innerhalb von 24 Stunden eingenommen werden müssten, da es sonst tödlich enden könnte. Er bat die Bevölkerung um Hinweise und Mithilfe. Auf die Frage, ob es zufällig die Mutter der Moderation getroffen habe oder es eine gezielte Tat sei, sagte der Sheriff: «Wir wissen es nicht. Wir untersuchen in jede Richtung, aber wir wissen es nicht.»


Bildnachweis: © Evan Vucci/AP/dpa
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