Verächtliche Internetkommentare zum plötzlichen Tod des Babys der Influencerin Lisa-Marie Straube und ihrem Mann Furkan Akkaya beschäftigen nun die Staatsanwaltschaft. Es sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der Beleidigung von der Staatsanwaltschaft Dortmund gegen einen Beschuldigten aus Salzgitter übernommen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig auf dpa-Nachfrage. Den Angaben der Staatsanwaltschaft Braunschweig zufolge hatte die Influencerin ein Posting im Internet zur Anzeige gebracht, indem ihr und ihrem Partner vorgeworfen wurde, den Tod ihres Kindes öffentlichkeitswirksam zu vermarkten. Dabei sei unter anderem behauptet worden, dem toten Kind gehe es jetzt besser. Nun werde geprüft, ob die Äußerungen strafrechtlich als Beleidigung oder noch als – wenn auch pietätlose – Meinungsäußerung zu bewerten seien. Das Verfahren war wegen des Wohnsitzes des Beschuldigten von der Staatsanwaltschaft Dortmund nach Niedersachsen verwiesen worden, ein weiteres Ermittlungsverfahren soll wegen des Wohnsitzes eines weiteren möglichen Verfassers von der Staatsanwaltschaft in Wuppertal geprüft werden. Das zuletzt in Dortmund lebende Pärchen hatte an der RTL-Treuetest-Realityshow «Temptation Island» teilgenommen – und im Anschluss geheiratet und zwei Kinder bekommen. Im Februar berichteten die beiden auf der Plattform Instagram vom plötzlichen Tod ihres jüngsten Sohnes Xavi im Alter von vier Monaten. Laut mehrerer Medienberichte war die Familie daraufhin im Internet verbal angegriffen und beleidigt worden. Straube erstattete demnach mehrere Anzeigen gegen die Verfasser solcher Hasskommentare. «Besonders diejenigen, die unser totes Kind mit dem Abscheulichsten beleidigt haben, will ich vor Gericht in die Augen sehen», sagte sie der «Bild»-Zeitung.Dortmunder Staatsanwaltschaft leitet zwei Verfahren weiter
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Nach Baby-Tod von Influencerin: Ermittlungen wegen Hass
Nach dem Tod ihres Babys sehen sich Influencerin Lisa-Marie Straube und ihr Mann im Netz mit Hasskommentaren konfrontiert. Nach mehreren Anzeigen hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen.
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