Die US-Raumfahrtbehörde Nasa schmeißt den Plan für ihr krisengeplagtes Mondprogramm «Artemis» komplett um. Die Mission «Artemis 3», mit der ursprünglich frühestens 2028 eine Crew auf dem Mond landen sollte, solle nun bereits im kommenden Jahr starten, aber nicht auf dem Mond landen, sagte Nasa-Chef Jared Isaacman bei einer Pressekonferenz. Anstelle dessen solle die «Orion»-Kapsel sich bei dieser Mission im Weltraum mit einem oder zwei Mondlandern zusammendocken. Zudem solle es dann 2028 möglicherweise sogar gleich zwei Mondlandungsversuche geben - «Artemis 4» und «Artemis 5». Die Mission «Artemis 2» solle unterdessen weiter wie geplant so bald wie möglich starten. Mit dieser Mission sollen erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. Die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen sollen bei der etwa zehntägigen Mission um den Mond herum fliegen. Aufgrund von technischen Problemen am Raketensystem verzögert sich diese Mission momentan allerdings, ein neues mögliches Startdatum gibt es noch nicht. Zuletzt waren US-Astronauten 1972 auf dem Mond.
Bildnachweis: © Sam Lott/NASA via AP/dpa
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Nasa schmeißt Plan für «Artemis»-Mondprogramm um
Die erste bemannte Mondmission seit mehr als 50 Jahren lässt wegen technischer Probleme weiter auf sich warten. Der neue Nasa-Chef Isaacman nimmt unterdessen gravierende Planänderungen vor.
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