10. März 2026 / Aus der Welt

Pannenhilfe rückte in Deutschland fast 3,7 Millionen Mal aus

Alle neun Sekunden ging 2025 ein Pannennotruf beim ADAC ein. Was sind die häufigsten Gründe, aus denen Auto- und auch Fahrradfahrer um Hilfe bitten?

Die Einsätze des ADAC nahmen 2025 im Vergleich zum Vorjahr zu. (Archivbild)
Veröffentlicht am 10. März 2026 um 07:56 Uhr

Die Zahl der ADAC-Pannenhilfe-Einsätze ist im vergangenen Jahr gestiegen. Genau 3.691.813 Mal sei man 2025 ausgerückt, das seien rund 60.000 Einsätze (1,6 Prozent) mehr als 2024, teilte der Allgemeine Deutsche Automobil-Club mit. Alle neun Sekunden gehe ein Pannennotruf ein. 

Noch häufiger geschah das am «Rekordtag» 29. Dezember 2025: An diesem Tag rückten die Pannenhelfer alle fünf Sekunden aus - zu 18.588 Einsätzen, wie es weiter hieß. Der pannenreichste Monat war demnach der Januar mit 356.847 Einsätzen. 

Die häufigsten Pannenursachen sind laut ADAC Probleme mit der Starterbatterie (45,4 Prozent), Defekte im Motormanagement oder Hochvoltsystem etwa bei Einspritzung, Zündung und Motorik (21,8 Prozent). Die Zahl der E-Auto-Pannen stieg auf 50.445, diese lag 2024 noch bei rund 15 Prozent weniger (43.678). Grund hierfür seien die steigende E-Auto-Anzahl und das zunehmende Lebensalter der Wagen. Ähnlich sieht es bei Autos mit Plug-in-Hybrid-Antrieb aus, wie der ADAC berichtet: Sie machten 59.985 Einsätze nötig, rund 13 Prozent mehr als 2024. 

Hilfe für Fahrradfahrer - und digitale Pannennotrufe

Auch Fahrradfahrer nutzen die Pannenhilfe. Hier nahmen die Einsätze im Vergleich zu 2024 um 15 Prozent auf 19.455 zu. Die häufigste Ursache für den Pannennotruf: ein defekter Reifen (72 Prozent). 

Vermehrt melden Menschen ihre Pannen digital per App oder auf der Homepage des ADAC: Der Anteil dieser Meldungen sei im Vergleich zu 2024 um 16 Prozent auf 695.520 gestiegen.


Bildnachweis: © Robert Michael/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Neunjähriger fällt von Schlauchboot und ertrinkt in See
Aus der Welt

Trotz großem Rettungseinsatz: Für den Jungen, der an einem Strandbad in Hessen mit dem Schlauchboot unterwegs war, gab es keine Hilfe mehr.

weiterlesen...
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Aus der Welt

Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?

weiterlesen...
Gutes Wetter bei Sonnenfinsternis und Sternschnuppen
Aus der Welt

Klare Sicht auf das Himmelsereignis: In Deutschland erwartet der Wetterdienst meist wolkenfreien Himmel zur Sonnenfinsternis und zu den Perseiden.

weiterlesen...

Neueste Artikel

So sehen Sie König Haralds Begräbnis live
Aus der Welt

Tausende werden in Oslo erwartet, wenn König Harald beigesetzt wird. Wer dabei sein will, muss früh aufstehen. Alle anderen können den Fernseher einschalten: ARD und RTL übertragen am Mittwoch live.

weiterlesen...
Streik am Eiffelturm nach Ausschluss von Mitarbeiterinnen
Aus der Welt

Am Eiffelturm sorgt der Ausschluss weiblichen Personals während des Besuchs einer religiösen Gruppe für Aufruhr. Wie reagiert die Stadt auf diesen Vorfall?

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

So sehen Sie König Haralds Begräbnis live
Aus der Welt

Tausende werden in Oslo erwartet, wenn König Harald beigesetzt wird. Wer dabei sein will, muss früh aufstehen. Alle anderen können den Fernseher einschalten: ARD und RTL übertragen am Mittwoch live.

weiterlesen...
Streik am Eiffelturm nach Ausschluss von Mitarbeiterinnen
Aus der Welt

Am Eiffelturm sorgt der Ausschluss weiblichen Personals während des Besuchs einer religiösen Gruppe für Aufruhr. Wie reagiert die Stadt auf diesen Vorfall?

weiterlesen...