Heftige Regenfälle haben in Teilen Bayerns Straßen überflutet und Keller unter Wasser gesetzt. Allein bei der Feuerwehr Nürnberg seien am Nachmittag mehr als 300 Notrufe eingegangen, teilten die Einsatzkräfte mit. Innerhalb von drei Stunden seien 100 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Im Zusammenhang mit dem Wetter seien etwa 150 Einsätze gefahren worden – überwiegend wegen vollgelaufener Keller. Zudem habe in einer Tiefgarage das Wasser etwa einen Meter hoch gestanden. Straßen waren laut Feuerwehr bis zu 50 Zentimeter hoch mit Wasser geflutet. Verletzte oder größere Schäden gab es laut Mitteilung zunächst nicht. Am Abend hörte der Regen in Nürnberg auf. Am Abend galt für das Alpenvorland eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Dauerregen. Für einige Gebiete bestand die Gefahr noch bis Dienstag. Bis zu 90 Liter pro Quadratmeter werden in dieser Zeit erwartet. Örtlich könne es auch zu Überflutungen kommen. Die Polizei in Nördlingen an der Grenze zu Baden-Württemberg teilte mit, es gebe keine größeren Einätze. Feste unter freiem Himmel litten aber unter der Witterung. Ein Festival in Megesheim unweit von Nördlingen wurde abgesagt. Die Veranstalter schrieben bei Facebook: «Das Gelände wird evakuiert. Wer Hilfe benötigt, meldet sich bei den Sanitätern.» Zuvor war die Veranstaltung unterbrochen worden. Die Feiernden sollten ihre Fahrzeuge aufsuchen.Dauerregen an den Alpen erwartet
Bildnachweis: © Bernd März/extremwetter.tv/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Regen setzt in Nürnberg Keller und Straßen unter Wasser
Zu viel Niederschlag innerhalb kurzer Zeit: Regen hat zu etlichen Einsätzen der Feuerwehr geführt. Ein Festival wurde sogar abgesagt.
Meistgelesene Artikel
- 3. Oktober 2026
Adipositas in jungen Jahren: Sind Abnehmspritzen die Lösung?
Bei einigen Kindern mit extremem Übergewicht haben die üblichen Therapieansätze keinen Erfolg. GLP-1-Medikamente können ihnen helfen, den Hunger zu bremsen, allerdings sind die Langzeitfolgen unklar.
- 24. September 2026
Tödliche Bärenangriffe in Russland - Ermittler schreiten ein
Seit Wochen gibt es Berichte über Angriffe von Bären in verschiedenen Regionen Russlands. In einem Gebiet beklagen Behörden sechs Todesfälle - und erheben Vorwürfe.
- 1. Oktober 2026
Beispiellos: Entsetzen nach gescheiterter Hinrichtung
Die Hinrichtung von Christa Pike endet im Chaos: Augenzeugen berichten von einer beispiellosen gescheiterten Hinrichtung. Weitere Hinrichtungen sind in US-Bundesstaat Tennessee vorerst gestoppt.
Neueste Artikel
- 10. Oktober 2026
USA: Vier Tote und etliche ohne Strom durch Sturm «Isaias»
In mehreren Bundesstaaten im Süden der USA herrscht nach Ankunft von Sturm «Isaias» Ausnahmezustand. Nun werden erste Todesopfer bekannt. Auch in Mexiko bereitet man sich auf einen Hurrikan vor.
- 10. Oktober 2026
Mann betritt Tigergehege - tot
In einem Zoo im Norden Englands spielt sich ein dramatischer Vorfall ab. Ein Mann gerät in direkten Kontakt mit einem Sibirischen Tiger - mit tragischen Folgen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. Oktober 2026
USA: Vier Tote und etliche ohne Strom durch Sturm «Isaias»
In mehreren Bundesstaaten im Süden der USA herrscht nach Ankunft von Sturm «Isaias» Ausnahmezustand. Nun werden erste Todesopfer bekannt. Auch in Mexiko bereitet man sich auf einen Hurrikan vor.
- 10. Oktober 2026
Mann betritt Tigergehege - tot
In einem Zoo im Norden Englands spielt sich ein dramatischer Vorfall ab. Ein Mann gerät in direkten Kontakt mit einem Sibirischen Tiger - mit tragischen Folgen.

