4. Februar 2026 / Aus der Welt

Skandale um Königsfamilie: Mette-Marit verschiebt Reise

Während der Prozess gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby läuft, wollte Norwegens Kronprinzessin eigentlich verreisen. Nun hat sie die Reise verschoben. Mette-Marit steht selbst unter großem Druck.

Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wollte verreisen, während des Prozesses gegen ihren ältesten Sohn läuft. Doch nun hat sie die Reise abgesagt. (Archivbild)
Veröffentlicht am 4. Februar 2026 um 14:24 Uhr

Unter dem Eindruck mehrerer Eklats hat die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52) eine geplante private Reise ins Ausland verschoben. Das bestätigte eine Sprecherin des Königshauses der Deutschen Presse-Agentur - begründete die Entscheidung auf Anfrage aber nicht. 

Gleich mehrere Skandale belasten derzeit die Familie von Norwegens Kronprinz Haakon (52): Während in Oslo gerade ein Vergewaltigungs-Prozess gegen Mette-Marits ältesten Sohn Marius Borg Høiby (29) begonnen hat, taucht der Name der Kronprinzessin Hunderte Male in den Akten zu Jeffrey Epstein auf. Sie soll über Jahre privaten Mail-Kontakt mit dem Sexualstraftäter gehabt haben.

Die am Freitag publik gewordenen Mails sorgen inzwischen auch bei Organisationen für Unmut, deren Schirmherrin Mette-Marit ist. Der Nachrichtenagentur NTB zufolge wandten sich vier Organisationen mit einem gemeinsamen Brief an das Königshaus und forderten darin eine umfassende Aufklärung über die Kontakte der Kronprinzessin zu Epstein. Die neuen Informationen seien «besorgniserregend». «Für unsere weitere Zusammenarbeit ist es wichtig, dass das Königshaus die Angelegenheit umfassend aufklärt», heißt es weiter.

Eigentlich hatte Mette-Marit vorgehabt, zum Auftakt des Prozesses zu verreisen. Auch Kronprinz Haakon will nicht zur Verhandlung gegen seinen Ziehsohn kommen.


Bildnachweis: © Vegard Wivestad Grott/NTB SCANPIX/EPA/dpa
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