5. Oktober 2025 / Aus der Welt

Sturmtief lässt zum Wochenbeginn nach – Schnee in den Alpen

Sturmtief «Detlef» lässt nach, doch Regen und Wind bleiben. Im Alpenraum fällt Schnee, während im Westen und Südwesten die Wolken langsam auflockern.

An den Küsten ist auch am Sonntag noch mit Regen und Sturm zu rechnen.
Veröffentlicht am 5. Oktober 2025 um 15:26 Uhr

Nach einem stürmischen Wochenende startet auch die neue Woche mit nasskaltem und stürmischem Herbstwetter. Am Sonntag zieht das Sturmtief Detlef laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) über Dänemark hinweg in Richtung Ostsee. «Mit dieser Zugbahn verstärkt sich der Wind insbesondere entlang der Nordseeküste erneut spürbar», erklärt Sonja Stöckle von der Vorhersagezentrale des DWD. Landesweit müsse mit starken Windböen gerechnet werden, im Bergland seien stürmische Böen zu erwarten. An der Küste und auf offener See sind zeitweise sogar schwere Sturmböen möglich. 

Neben Wind bringt das Tief auch Regen und Gewitter mit sich. Im ganzen Land ist mit Schauern und vereinzelten Gewittern zu rechnen. Insbesondere in Schleswig-Holstein wird anhaltender Dauerregen erwartet - dort wird vor Mengen bis zu 60 Liter pro Quadratmeter gewarnt. 

Im Alpenraum wird ebenfalls anhaltender Regen erwartet. Ab einer Höhe von rund 1.500 Metern geht der Niederschlag in Schnee über. Bis Montagabend ist dort mit fünf bis zehn Zentimetern Neuschnee zu rechnen, in höheren Lagen sind auch 20 Zentimeter möglich. 

Nasskalter Wochenstart - Wind lässt nach

«Am Montag verliert das Tief über der Ostsee zunehmend an Kraft», so Meteorologin Stöckle weiter. Die Windgeschwindigkeiten sollen deutlich nachlassen. Dennoch sorgt eine zurückbleibende feucht-kühle Luftmasse weiterhin für viele Wolken und wiederholte Regenfälle. Im äußersten Westen und Nordosten könnte es zu Auflockerungen kommen. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 15 Grad, in der Nordosthälfte sind bis zu 17 Grad möglich. 

Am Dienstag wird in weiten Teilen des Landes dann nur noch schwacher bis mäßiger Wind erwartet. Nur an den Küsten und im höheren Bergland ist noch teils frischer Wind möglich. Im Westen und Südwesten lockern die Wolken zunehmend auf, dort soll es meist trocken bleiben. Im restlichen Land wird es größtenteils stark bewölkt und zeitweise regnerisch, vor allem im Nord- und Südosten. Dort werden Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad erwartet. Sonst wird es mit 14 bis 19 Grad etwas wärmer.


Bildnachweis: © Markus Scholz/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Paracetamol in Schwangerschaft? Mögliche Folgen für Töchter
Aus der Welt

Paracetamol gilt in der Schwangerschaft als Mittel der Wahl gegen Schmerzen und Fieber. Eine Studie deutet nun darauf hin, dass das Medikament die Fortpflanzungsorgane von Töchtern beeinflussen kann.

weiterlesen...
Zeugen retten Vierjährige vor Zug - Mutter vor Gericht
Aus der Welt

Eine Mutter soll mit ihrer Tochter auf Gleise gegangen sein, um sich und das Kind von einem Zug überfahren zu lassen. Zeugen zogen beide weg. Nun steht die Frau wegen versuchten Mordes vor Gericht.

weiterlesen...
Boot mit Journalisten am Vulkan Anak Krakatau vermisst
Aus der Welt

Fünf Journalisten wollten über den Ausbruch des Anak Krakatau berichten. Dann verschwand ihr Boot spurlos. Die Suche wird durch Vulkanasche erschwert - aber es gibt noch Hoffnung.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Germanwings-Katastrophe: Angehörige scheitern mit Klage
Aus der Welt

2015 stürzt eine Germanwings-Maschine in den französischen Alpen ab, 150 Menschen sterben. Warum eine neue Schmerzensgeldklage der Angehörigen der Toten nun abgewiesen wird.

weiterlesen...
Angeblich kein Pestfall in Sibirien - doch neue Infos fehlen
Aus der Welt

Der Corona-Schock sitzt Menschen weltweit noch in den Knochen, deshalb schrecken Nachrichten aus dem fernen Sibirien auf. Die Pest? Experten sagen, warum Forschung zu der Krankheit notwendig ist.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Germanwings-Katastrophe: Angehörige scheitern mit Klage
Aus der Welt

2015 stürzt eine Germanwings-Maschine in den französischen Alpen ab, 150 Menschen sterben. Warum eine neue Schmerzensgeldklage der Angehörigen der Toten nun abgewiesen wird.

weiterlesen...
Angeblich kein Pestfall in Sibirien - doch neue Infos fehlen
Aus der Welt

Der Corona-Schock sitzt Menschen weltweit noch in den Knochen, deshalb schrecken Nachrichten aus dem fernen Sibirien auf. Die Pest? Experten sagen, warum Forschung zu der Krankheit notwendig ist.

weiterlesen...