Nach der Erdbebenkatastrophe in Venezuela mit bereits 4.333 Toten haben die Behörden den Bau provisorischer Einfamilienunterkünfte für die Betroffenen angekündigt. Wie der frisch ernannte Verantwortliche für die Notlager, Jorge Rodríguez, mitteilte, sollen Familien dort untergebracht werden, während der Wiederaufbau voranschreitet. Fast 18.000 Menschen haben bei dem verheerenden Doppelbeben ihr Zuhause verloren. Viele Menschen seien derzeit in Schulen untergebracht, die im September zu Beginn des neuen Schuljahres geräumt werden müssten, sagte Rodríguez, Bruder der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez, auf einer Pressekonferenz. Am 24. Juni hatten zwei aufeinanderfolgende Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 innerhalb von nur 39 Sekunden Venezuela erschüttert. Die Zahl der bestätigten Todesopfer überschritt am Freitag (Ortszeit) die Viertausender-Marke - und steigt immer weiter. Mehr als 850 Gebäude sind eingestürzt oder wurden schwer beschädigt. Vor allem im nördlichen Bundesstaat La Guaira an der Karibikküste liegen zahlreiche Gebäude in Trümmern.
Bildnachweis: © Ariana Cubillos/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Venezuela will provisorische Häuser für Erdbebenopfer bauen
Viele Betroffene haben ihr Zuhause verloren und leben derzeit in Schulen. Die Zahl der Todesopfer liegt nun bei 4.333.
Meistgelesene Artikel
Giftige Gase im Hotelpool: Mehr als 60 Gäste, darunter Kinder und Senioren, landen nach dem Schwimmen in der Klinik. Wie konnte das passieren?
Vor einem Jahr verunglückte die Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier im Karakorum-Gebirge. Familie und Freunde begehen den Todestag in aller Stille - in Erinnerung an Dahlmeiers Lebensfreude.
Tagsüber wird beim Christopher Street Day ausgelassen gefeiert, am Abend gibt es bei einem Angriff eine Tote und viele Verletzte. Was bisher über den mutmaßlichen Täter bekannt ist.
Neueste Artikel
- 14. August 2026
Katamaran prallt gegen Hafenmauer - mehrere Verletzte
Kurz vor seinem Ziel stößt ein Schiff in Konstanz gegen eine Hafenmauer. An Bord gibt es Verletzte. Was das für den Schiffsverkehr auf dem Bodensee bedeutet.
- 14. August 2026
Toter Buckelwal aus dem Wasser gehievt
Eine Obduktion soll Hinweise auf die Todesursache bringen. Sie findet auf einer kleinen Insel vor Stralsund statt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. August 2026
Katamaran prallt gegen Hafenmauer - mehrere Verletzte
Kurz vor seinem Ziel stößt ein Schiff in Konstanz gegen eine Hafenmauer. An Bord gibt es Verletzte. Was das für den Schiffsverkehr auf dem Bodensee bedeutet.
- 14. August 2026
Toter Buckelwal aus dem Wasser gehievt
Eine Obduktion soll Hinweise auf die Todesursache bringen. Sie findet auf einer kleinen Insel vor Stralsund statt.

