Das Bundesumweltministerium hält es für richtig, dass die Rettungsversuche für den vor Wismar in der Ostsee erneut gestrandeten Buckelwal eingestellt worden sind. «So traurig das ist, es ist die richtige Entscheidung, zum jetzigen Zeitpunkt weitere Rettungsmaßnahmen zu unterlassen und dem Tier seine Ruhe zu geben», sagte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth der Deutschen Presse-Agentur. Das Tier liegt seit Mittwoch vor der Insel Poel, um den Wal herum wurde eine Sperrzone eingerichtet. Die Helferinnen und Helfer haben nach den Worten Flasbarths großartige Arbeit geleistet. Der Wal habe dennoch nicht seinen Weg zurück in den Atlantik gefunden. «Nun sollte man ihn seinen weiteren Weg alleine gehen lassen, auch wenn wir ihn gerne in Freiheit gesehen hätten.» Die Verantwortlichen vor Ort agierten umsichtig, berieten sich eng mit den Expertinnen und Experten - «und tun das Bestmögliche für den Buckelwal», sagte der Staatssekretär. Am Mittwoch waren jegliche Rettungsversuche eingestellt worden. Nach Angaben der Fachleute und Meeresschützer vor Ort wird der Wal wohl in der Bucht sterben. Es war die vierte Strandung des Buckelwals, seitdem er Anfang März immer wieder an der Ostseeküste aufgetaucht war. Wie lange das Tier noch überleben wird, lässt sich nach Einschätzung von Experten nicht vorhersagen. Der genaue Zustand des Tieres vor Wismar sei unklar, «da wir es nicht innerlich untersuchen können. Es kann sein, dass dieses Tier mit einer Infektion zu kämpfen oder Organschäden hat», sagte Tom Bär vom Deutschen Meeresmuseum.Was sagen Experten
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Bundesumweltministerium: Wal seine letzte Ruhe geben
Für den Wal in der Wismarer Bucht gibt es kaum noch Hoffnung. Die Rettungsversuche sind eingestellt worden. Was das Umweltministerium in der Berlin dazu sagt.
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