Als erstes Land in der Amazonasregion ist Suriname von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für malariafrei erklärt worden. «Suriname hat alles getan, was für die Eliminierung von Malaria notwendig war: Jeden Fall schnell erkennen und behandeln, Forschung betreiben, um die Ausbreitung zu verhindern, und die Menschen einbeziehen», sagte der Direktor der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation Jarbas Barbosa. Ein Land gilt als malariafrei, wenn dort seit mindestens drei Jahren keine Übertragung der Infektionskrankheit mehr registriert wurde. Weltweit gelten 46 Staaten als malariafrei. 2001 wurden in Suriname noch 15.000 Malariafälle gezählt. Vor allem unter Minenarbeitern in abgelegenen Gebieten im Regenwald grassierte die Krankheit. Durch umfassende Kontrollen und kostenlose Behandlungen sei es dem Land im Norden von Südamerika gelungen, Malaria zu besiegen, hieß es in der Mitteilung der WHO. Malaria ist eine der weltweit häufigsten Infektionskrankheiten. Der Erreger wird durch Mücken übertragen. Die Krankheit äußert sich zunächst durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Durchfall und kann unbehandelt tödlich enden. Nach Angaben der WHO erkrankten 2023 schätzungsweise 263 Millionen Menschen in 83 Ländern der Welt an Malaria, 597.000 Menschen starben daran. Bei den meisten Todesopfern handelt es sich um Kinder unter fünf Jahren.
Bildnachweis: © James Gathany/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
WHO erklärt Suriname für malariafrei
Als erstes Land in der Amazonasregion hat Suriname die Infektionskrankheit ausgerottet. Geholfen haben umfassende Kontrollen und kostenlose Behandlungen auch in weit abgelegenen Dörfern im Regenwald.
Meistgelesene Artikel
- 23. Juni 2026
Polizei schießt am Frankfurter Hauptbahnhof auf Mann
Passanten hören Schüsse, ein Mann liegt verletzt am Boden. Am Abend teilt das Landeskriminalamt Hessen mit: Der Angeschossene hatte zuvor einen Polizisten mit einem spitzen Gegenstand verletzt.
- 16. Juni 2026
Jugendlicher stellt sich nach Schuss auf Polizisten
Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei Großfamilien wird in Göttingen ein Polizist schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter ist zunächst auf der Flucht - dann aber stellt er sich.
Am Donnerstag war es bereits heiß, der Freitag legt noch eine Schippe drauf. Wo es wie warm wird - und für wen das besonders kritisch ist.
Neueste Artikel
- 15. Juli 2026
Frau mit Machete getötet - Zeugen überwältigen Ehemann
Eine Frau stirbt durch Dutzende Stiche und Schnitte, die ihr mit einer Machete zugefügt wurden. Zeugen rennen um ihr Leben - und überwältigen den Tatverdächtigen.
- 15. Juli 2026
Neue Affenart im Kongo entdeckt
In den vergangenen 75 Jahren wurde nur eine Handvoll neuer Affenarten in Afrika gefunden - nun gelang eine neue Entdeckung. Doch die Zukunft der Tiere im Kongobecken ist schon bedroht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. Juli 2026
Frau mit Machete getötet - Zeugen überwältigen Ehemann
Eine Frau stirbt durch Dutzende Stiche und Schnitte, die ihr mit einer Machete zugefügt wurden. Zeugen rennen um ihr Leben - und überwältigen den Tatverdächtigen.
- 15. Juli 2026
Neue Affenart im Kongo entdeckt
In den vergangenen 75 Jahren wurde nur eine Handvoll neuer Affenarten in Afrika gefunden - nun gelang eine neue Entdeckung. Doch die Zukunft der Tiere im Kongobecken ist schon bedroht.

