29. Juni 2026 / Aus der Welt

Zehntausende bei Pride-Paraden in New York und San Francisco

Ein buntes Bild bei Paraden in den USA: Zehntausende Menschen ziehen bei Pride-Feierlichkeiten durch New York und San Francisco - auch Politiker machen mit.

Zehntausende laufen bei der Pride-Parade in New York mit.
Veröffentlicht am 29. Juni 2026 um 03:11 Uhr

Bei Pride-Paraden in New York und San Francisco sind am Sonntag Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. In schillernden Kostümen, mit Regenbogenfahnen und in bunt geschmückten Wagen zogen sie durch die Innenstädte. Entlang der Strecken gab es Hunderttausende Zuschauer - viele jubelten den Teilnehmern zu. 

Die Parade in San Francisco wurde traditionell von «Dykes on Bikes» (Lesben auf Motorrädern) angeführt. In der Westküstenmetropole nahm auch die Demokratin Nancy Pelosi teil, die San Francisco seit 1987 im US-Repräsentantenhaus vertritt. Bei dem Festzug an der Ostküste waren unter anderem New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul und der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani dabei. 

Die jährlichen Paraden sind Feiern der LGBTQI+-Gemeinschaft und setzen sich für deren Rechte ein. Die englische Abkürzung steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transmenschen, queere sowie intergeschlechtliche Menschen. Das Pluszeichen ist ein Platzhalter für weitere Identitäten und Geschlechter.

Die Pride Parade geht auf die «Stonewall»-Aufstände von 1969 zurück. Damals hatten sich Feiernde in der beliebten Homosexuellen-Bar «Stonewall Inn» in der Christopher Street im Greenwich Village von Manhattan gegen eine Polizei-Razzia gewehrt. Zum ersten Jahrestag der Auseinandersetzungen zogen etwa 4.000 Menschen durch New York und forderten Gleichberechtigung - heute erinnert der jährliche Christopher Street Day (CSD) weltweit daran.


Bildnachweis: © Charles Sykes/Invision/AP/dpa
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