17. Juli 2026 / Aus der Welt

Zwei Tote bei Fluten in Texas - Heftiger Regen erwartet

In Texas kommt es zu heftigen Überschwemmungen, der Gouverneur spricht von einem «historischen» Unglück. Zwei Menschen sterben - und in der Nacht dürfte es erneut heftig regnen.

Bei Fluten in Texas gibt es Tote.
Veröffentlicht am 17. Juli 2026 um 01:50 Uhr

Bei den schweren Überschwemmungen im US-Bundesstaat Texas ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf zwei gestiegen. Mehr als 230 Menschen seien bisher von Einsatzkräften gerettet worden, sagte Gouverneur Greg Abbott bei einer Pressekonferenz. «Lebensbedrohliche, katastrophale Überschwemmungen stellen heute Abend, in der Nacht und bis in die frühen Morgenstunden hinein weiterhin unser Hauptrisiko dar», warnte er.

Besonders gefährlich sei die Lage in Uvalde und Johnson City, sagte Abbott. Die Ortschaften liegen im Westen der Großstadt Austin. Der Nahe Uvalde fließende Nueces River werde in der Nacht vermutlich einen 30 Jahre alten Höchststand übertreffen, sagte Abbott. «Und der Nueces River in der Nähe des Tals hat eine doppelt so hohe Durchflussmenge wie die Niagarafälle.»

«Historische» Überschwemmung

Laut dem Nationalen Wetterdienst könnten bis Freitag (Ortszeit) in Dutzenden Countys in West-Texas lebensbedrohliche Überschwemmungen auftreten. Abbott warnte die Bevölkerung davor, die Gefahr zu unterschätzen. Wer mit seinem Auto überflutete Straßen befahre, auch wenn sie ungefährlich aussähen, begebe sich in Lebensgefahr. «Leider handelt es sich schon jetzt um ein historisches Hochwasserereignis», sagte er.

Schon im vergangenen Sommer war die Region von verheerenden Überschwemmungen betroffen. Früheren Angaben zufolge starben mehr als 100 Menschen. Nach damaligen Angaben Abbotts wurden zudem mindestens 161 Menschen vermisst. Den Behörden wurde vorgeworfen, dass Warnsysteme nicht funktioniert hätten.


Bildnachweis: © Mikala Compton/Austin American-Statesman/AP/dpa
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